Datenschutz-Verstoß kommt AOK teuer zu stehen.

Weil die AOK Baden-Württemberg versehentlich auch Daten von Gewinnspielteilnehmern ohne Einwilligung für Werbung eingesetzt hat, soll die Krankenkasse jetzt 1,24 Millionen Euro Strafe zahlen.
Die personenbezogenen Daten von über 500 Gewinnspielteilnehmern sind trotz interner Richtlinien und Datenschutzschulungen für Werbezwecke verwendet worden. Als der Vorwurf bekannt wurde, besserte die AOK zwar umgehend nach und stellte den Vertrieb der Daten ein, dennoch soll sie der Verstoß sehr teuer zu stehen kommen.
Die Aufsichtsbehörde Baden-Württemberg, die das Bußgeld verhängt hat, hält dieses allerdings für moderat. Unter der DS-GVO sind noch weitaus höhere Bußgelder möglich. In Frankreich soll Google knapp 50 Millionen Euro Bußgeld für Datenschutzverstöße zahlen, in Berlin die Wohnungsgesellschaft Deutsche Wohnen 14,5 Millionen.

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