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Mitnahme von Kundendaten – ein Kavaliersdelikt?

Jeder kennt das Problem – ein langjähriger Mitarbeiter verlässt das eigene Unternehmen und wechselt zu einem Konkurrenten.
Und dann, ganz plötzlich folgen ihm die eigenen Kunden aufgrund der über Jahre gewachsenen Beziehung zu ihrem Ansprechpartner.
In der Folge stellt sich die Frage ob dieser Wechsel auf Kundeninitiative erfolgte oder der gewechselte Mitarbeiter nachhalf.
Das Landgericht Köln erklärte vor Kurzem, dass ein solcher, werblicher Kontakt mit ehemaligen Kunden wettbewerbswidrig ist.
In besagtem Streitfall wandte sich ein Mitarbeiter per Telefon an ehemalige Kunden um diese unter dem Vorwand eines persönlichen Abschiedsgespräches von seinem neuen Arbeitgeber zu überzeugen.
Das Landgericht Köln stufte den Vorwand als wenig glaubwürdig ein und verurteilte die beklagte Firma zur Unterlassung.

(LG Köln, Urt. v. 02.10.2018 – Az.: 33 O 88/18)

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